Helferfest 2017 bei Familie Grunewald

Verzällovend 2016 "Gaststätten und Geschäfte in Stadt Blankenberg

Heimatnadel für Ralf Grunewald

am 23.06.2016 beim Helferfest

Ralf Grunewald erhält für seine langjährige (Vorstands-)Arbeit für den HVV Stadt Blankenberg von Bürgemeister Klaus Pipke und dem Vorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft der Heimatvereine, Walter Keuenhof, die Heimatnadel.

Helferfest 2016 bei Familie Grunewald

am 23.06.2016

Jahreshauptversammlung am 10. Mai 2016

Margret Joachim, unsere Museumsleiterin, und Gerd Meyers, unser langjähriger 2. Vorsitzender werden von Bürgermeister Klaus Pipke und dem Vorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft der Heimatvereine, Walter Keuenhof, mit der Heimatnadel ausgezeichnet.

Feierstunde anlässlich "80 Jahre Turmmuseum"

am 17.04.2016 im Hotel Haus Sonnenschein

W1-Sägenlehrgang 04. bis 06.März 2016

In der Zeit vom 04. bis 06. März 2016 nahm sich der in der in Stadt Blankenberg wohnhafte Diplom-Forstingenieur Sascha Gehlen die Zeit, mit Mitgliedern des HVV Stadt Blankenberg e.V. einen W1-Sägenlehrgang durchzuführen. Nachdem Freitags theoretisch alle Aspekte der Arbeit mit der Kettensäge, wie Schutzkleidung, Gefahren bei der Baumfällung, Vorsorge, Sicherheit im Wald für Forstarbeiter sowie Besucher, Fälltechnik, Werkzeuge, Ausführungen der Kettensägen und vieles mehr ausführlich besprochen wurden, bei denen Sascha Gehlen fachlich versiert die Forstarbeit verständlich machte, ging man Samstags an die Umsetzung des vortags theoretisch erlernten Wissens. Hierbei zeigte sich, dass nur Routine und fortwährende Übung, aber auch die kompetente Fehleransprache des Fachmannes im Umgang mit der Säge deren richtige Bedienung festigt. Zuerst führte der "Meister" eine Baumfällung vor, dann gingen die 6 Lehrgangsteilnehmer mit Freude, aber auch mit Respekt an das Fällen der zuvor von Sascha Gehlen ausgesuchten Bäume. Diese unterschieden sich gänzlich voneinander, so dass von jedem Typ einer dabei war, sei es Nadelholz in engem Bestand, Vorhänger, einseitiger Astbewuchs, und einiges mehr. Letztlich konnten alle Teilnehmer mit Stolz auf Ihr persönliches Ergebnis blicken. Sonntags gab es abschließend noch einen Test zur Überprüfung des Erlernten, den alle Teilnehmer bestanden haben.

 

Wir danken Sascha Gehlen sehr für sein Engagement und die Bereitschaft, diesen Kurs in seiner zeitlich begrenzten Freizeit durchzuführen. Weiterhin möchten wir Brunhild Emans und Detlef Dahmen danken, die Sasche Gehlen tatkräftig bei der Vorbereitung und Durchführung unterstützt haben. (KM)

 

 

Verzällovend 2015 "Über die Bauern"

Die Geschichten erinnerten an eine Zeit, die unwiederbringlich vergangen ist. In den Jahrzehnten bis in die achtziger Jahre des 20. Jahrhunderts hatten die meisten Familien eine bäuerliche Lebensgrundlage. In diesem Zeitraum wirtschafteten als Vollerwerbs- oder Nebenerwerbslandwirte

 

in der Stadt

Heinrich Wiel, Hubert Wiel, Josef Jakobs, Josef Drecker Wilhelm Schmitz;

 

auf dem Berg

Heinrich Peters, Lorenz Wagener, Heinrich Siebigteroth, Franz Broich, Wilhelm Wiel, Ernst Napp, Wilhelm Löbach, Karl Becker;

 

auf dem Neuenhof

Herbert Grothe;

 

auf dem Attenberg

Karl Heinz Vogel, Josef Meiländer, Geschwister Laufenberg, Heinrich Broich, Adolf Kader, Heinrich Küpper.

 

Nach und nach gaben die einzelnen Betriebe auf. Das Land wurde zunächst von den verbliebenen Höfen in Pacht bewirtschaftet. Der letzte Bauer stellte 2014 (Stefan Vogel) seine Arbeit ein. Seitdem werden die Ländereien von einem „auswärtigen“ Großlandwirt genutzt. Diese Umnutzung zeigt sich deutlich in einer Veränderung des Landschaftsbildes. Die zum Teil kleinen Parzellen mit unterschiedlicher Bestellung werden in großen Schlägen mit Gerste, Roggen, Weizen, Mais und Zuckerrüben zusammengefasst. Die ehemaligen Feldabgrenzungen mit ihrer Pflanzenvielfalt sind verschwunden. Die Lebendigkeit der Landschaftsgestaltung ist einer gewissen Einförmigkeit gewichen.

Anhand von Fotografien wurde die vergangene bäuerliche Arbeit dokumentiert. Die Bilder regten zu zahlreichen Beiträgen und Erinnerungen an, beginnend mit einem Foto der Familie Peter Broich, mit der Großmutter, den Eltern und acht Kindern.

Die Dokumentation erinnerte an das Leben und die Arbeit von vielen Menschen in unserem Lebensraum. Die Besucher des Verzälloovends steuerten ihre Erfahrungen bei, sei es, dass sie als Kinder Runkelrüben „verdünnten“, bei der Heuernte auf dem Wagen das Heu zusammentraten oder bei der Kartoffelernte die Kartoffel „lasen“. Manche lustige Begebenheit rundete den Abend ab.

(Prof. Dr. Helmut Fischer)

 

14.02.2016 / Margret Joachim

 

Gedenken an die Toten der beiden Weltkriege am Volkstrauertag

 

Am Volkstrauertag, 15. November 2015, 11.00 Uhr, wurde in unserer Pfarrkirche in der Hl. Messe für „Die Toten der beiden Weltkriege von Seiten des Heimat- und Verkehrsvereins e. V.“ gebetet. Im Eingangsbereich der Kirche ließ der HVV, wie jedes Jahr, ein Gesteck vor die Totentafel aufstellen.

Die Totentafel erinnert an die Toten der beiden Weltkriege und wurde von dem Bildhauer Manfred Saul gestaltet und 1993 dort angebracht.

Bedanken möchten wir uns bei der Küsterin Katharina Wick, die jedes Jahr sehr liebevoll das Gesteck in der Kirche betreut.

Auch am kommenden Volkstrauertag, 13. November 2016, will der HVV wieder dieser Toten gedenken. Herzliche Einladung an alle Mitglieder des HVV, die Hl. Messe zu besuchen.

 

Gesteck vor der Totentafel der beiden Weltkriege